
Wertneutrale Schilderung - Erstaunlich gut formuliert findet man in die Erinnerungen von Karl-Friedrich Merten, einem der führenden des Zweiten Weltkrieges. Merten baut sich mit dem Buch weder einen Sockel für das eigene Denkmal, noch versucht er, vieles kleinzuschreiben: Er schildert einfach wertfrei seine Laufbahn, angefangen von der Ausbildung zum Offizier bis hin zur Zeit als Kaleu auf U68.Besonders gefallen hat mir, dass das Thema nicht nur trocken dargebracht wird - humorvolle und leicht ironische Seitenblicke, gute Formulierungen und die recht lockere Schreibe machen das Buch auch für Leser interessant, die ansonsten wenig Interesse an militärgeschichtlichen Hintergründen haben. In dieser Kategorie von Büchern eine glatte Empfehlung, 5 Sterne!
Spannende, Fesselnde und teilweise amüsante Autobiographie ohne Pathos - Karl-Friedrich Merten beschreibt in diesem Buch sein Leben von Kindheit bis zum Lebensabend. Die überwiegende Masse der Seiten dieses Buches sind aber der Zeit der Ausbildung zum Marineoffizier bis zum Kriegsausbruch 1939 und den Erlebnissen während und nach des Krieges als eines der deutschen U-Boot Asse gewidmet. Das alles schreibt er ohne Heldentum oder gar als Kriegsverherrlichung. Spannend und zum immer mal wieder Lesen!